Franziskaner*innen im Mittelmeerraum bekräftigen ihr Engagement für den Schutz von Migranten

Ende März nahm Franciscans International an der Jahrestagung des Koordinierungsausschusses des Franziskanischen Mittelmeernetzwerks (RFMed) in Istanbul teil. Das Netzwerk wurde 2019 gegründet – in einem Jahr, in dem die Vereinten Nationen den Tod von 1.335 Menschen dokumentierten, die versuchten, nach Europa zu gelangen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, das Mittelmeer durch den Dienst an Migranten und Flüchtlingen, die Förderung von Dialog und Frieden sowie das Engagement für junge Menschen wieder zu einem Ort des Lebens, der Hoffnung und der brüderlichen Begegnung zu machen. 

Die Wahl Istanbuls als Veranstaltungsort war kein Zufall: Die Stadt ist eine Brücke zwischen Ost und West, ein Ort der Begegnung von Kulturen und Religionen, und sie stellt ein konkretes Zeichen des Dialogs und einen Aufruf zum Frieden in einem von Spannungen und Konflikten geprägten globalen Kontext dar.

Die Arbeit des Komitees war um Momente des gegenseitigen Zuhörens und Austauschs herum strukturiert. Die Zusammenkunft begann mit einem Besuch in einer Unterkunft der Franziskanerinnen vom Heiligen Herzen in Gemona auf Büyükada. Hier konnten die Teilnehmer direkt Geschichten von Migranten hören, die einen Einblick in die Dynamik von Leid und Hoffnung gaben, die heute den Mittelmeerraum prägen. 

Bei der Bestandsaufnahme der Aktivitäten des Netzwerks für das Jahr 2025 lud RFMed auch Partner ein, zu sprechen und Möglichkeiten zur Stärkung seiner Arbeit zu erörtern. Bruder Eunan McMullan OFM, Koordinator des Europa-Programms von FI, vermittelte eine umfassendere Perspektive auf das weltweite Engagement der Franziskaner*innen zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht, wie beispielsweise das Franziskanische Netzwerk für Migranten in Amerika und die Menschenrechtsarbeit bei den Vereinten Nationen. Im Rahmen seines Europa-Programms hat FI auf die Situation von Migranten in Bosnien-HerzegowinaKroatienItalien und dem Vereinigten Königreich aufmerksam gemacht. Mit besonderem Blick auf den Mittelmeerraum wies FI in Beiträgen vor dem Menschenrechtsrat auf die alarmierende Zahl vermisster Migranten hin. 

Mit Blick auf das Jahr 2026 und darüber hinaus bekräftigte das Treffen die Dringlichkeit und den Wert des weiteren Aufbaus von Beziehungen, der Förderung des Dialogs und der Unterstützung von Wegen zum Frieden in einem Raum, der nach wie vor eine entscheidende Grenze für die Brüderlichkeit unter allen Völkern darstellt. FI wird RFMed bei diesem Dienst weiterhin unterstützen.

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